02.04.2025
Göppingen, Deutschland – 2. April 2025 – TeamViewer, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für den digitalen Arbeitsplatz, hat heute auf der Hannover Messe den Report „The AI Opportunity in Manufacturing“ vorgestellt, der das transformative Potenzial von KI in der Fertigungsindustrie untersucht. Demnach gehen 71 % der Führungskräfte in der Branche davon aus, dass der zunehmende Einsatz von KI den größten Produktivitätsboom seit einem Jahrhundert auslösen wird. Schon jetzt könnten Mitarbeitende durch die KI-Automatisierung von Routineaufgaben durchschnittlich 10 Stunden pro Monat einsparen und sich auf höherwertige Tätigkeiten konzentrieren.
Verstärkter Einsatz von KI
Der Einsatz von KI in Produktion und Fertigung hat insbesondere aufgrund globaler Herausforderungen wie dem Arbeitskräftemangel oder dem Druck auf globale Lieferketten stark zugenommen. 78 % der Führungskräfte in der Fertigungsindustrie nutzen wöchentlich KI – letztes Jahr waren dies noch 46 %. KI wird demnach zu einem immer bedeutenderen Bestandteil der täglichen Arbeitsabläufe. 72 % der Befragten halten die Einführung von KI in ihren Unternehmen für ausgereift, allerdings schätzen nur 28 % der Führungskräfte in der Fertigung sich selbst als KI-Experte ein. Das unterstreicht den Bedarf an kontinuierlicher Weiterbildung und Entwicklung der KI-Kompetenzen für die Mitarbeitenden.
Die Unternehmen nutzen KI in erster Linie für die Automatisierung des Kundensupports (28 %), die Datenanalyse (23 %) und die Optimierung der Lieferkette (19 %). Auch andere Anwendungen wie Prognosen und Entscheidungsfindung gewinnen weiter an Bedeutung. „Gerade die Generation der Digital Natives treibt die Einführung von KI in den Unternehmen voran und trägt dazu bei, die Technologie auch in die bestehenden Fertigungsprozesse zu integrieren", sagt Mei Dent, Chief Product and Technology Officer bei TeamViewer.
Fortschritte für Unternehmen und Mitarbeitende
Der Report zeigt, dass KI zu erheblichen Verbesserungen sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeitende in der Fertigung führt. 77 % der Entscheidungsträger sehen KI als Schlüsselfaktor für mehr Effizienz, da sie Routineaufgaben automatisiert und Mitarbeitende entlastet. 78 % der Befragten bestätigen, dass KI ihnen ermöglicht, sich verstärkt auf strategische Entscheidungen zu fokussieren. Neben der Effizienzsteigerung verbessert KI auch die Produktqualität und reduziert Fehler, was in der von Präzision geprägten Fertigung von entscheidender Bedeutung ist.
74 % der Befragten gaben an, dass KI ihre Fähigkeit verbessert, Daten zu analysieren und Entscheidungen zu treffen, 72 % schreiben ihr zu, dass sie ihnen hilft, neue Fähigkeiten zu erwerben, und 71 % sehen sie als wichtiges Werkzeug für die berufliche Weiterentwicklung an. Aus finanzieller Sicht erwarten 71 % der Unternehmen aus der Fertigungsindustrie, dass KI den Umsatz im nächsten Jahr steigern wird, mit einem prognostizierten Wachstum von 188 %.
Hindernisse für eine breitere Akzeptanz
Obwohl KI das Potenzial besitzt, die Fertigung zu transformieren, wird ihre Einführung von mehreren Herausforderungen verlangsamt. Sicherheitsbedenken führen die Liste an: 76 % der Entscheider aus der Fertigungsindustrie nennen KI-bezogene Datenrisiken – höher als der branchenübergreifende Durchschnitt. Als weitere wesentliche Hemmnisse gelten mangelnde Schulungen (42 %), hohe Implementierungskosten (30 %) und begrenzte finanzielle Ressourcen für die Skalierung.
Trotz dieser Herausforderungen bleiben die Entscheider in der Fertigungsindustrie optimistisch: 81 % erwarten im nächsten Jahr höhere KI-Investitionen. Die Überwindung von Hindernissen durch Aufklärung, strategische Finanzplanung und klare Kommunikation zum langfristigen Mehrwert von KI ist entscheidend für eine höhere Akzeptanz.
Zukunftsinvestitionen in KI
Investitionen in KI sind unerlässlich, um das Potenzial in der Fertigung besser auszuschöpfen. Dem Training kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu: 96 % der Befragten sind der Meinung, dass weitere Schulungen erforderlich sind, um die Risiken zu mindern, 74 % befürworten zusätzliche Programme. Auch die Führung ist von entscheidender Bedeutung: 68 % der Befragten befürworten die Ernennung eines Chief AI Officer, der die Strategien verantwortet und die Umsetzung sicherstellt.
„KI ist in der Lage, Unternehmen und ganze Industrien zu transformieren. Dennoch haben wir bislang erst einen Bruchteil ihres Potenzials genutzt. Mit einem Fokus auf Kooperation, Schulung und die verantwortungsvolle Einführung der Technologie können Unternehmen in der Fertigungsindustrie Innovationen fördern und außergewöhnliche Ergebnisse erzielen", so Mei Dent.
Laden Sie hier den Bericht „The AI Opportunity in Manufacturing” herunter.
Hinweise für Redaktionen
Für den AI Opportunity Report hat TeamViewer 1.400 Entscheidungsträger in den Bereichen Informationstechnologie, Wirtschaft und Produktionstechnik in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, Singapur und den USA zu ihren Einstellungen in Bezug auf künstliche Intelligenz befragt.
Der AI Opportunity in Manufacturing Report wurde aus diesen Ergebnissen abgeleitet und fokussiert sich speziell auf die Antworten der 105 Fachleute aus dem Fertigungssektor.
TeamViewers Digital-Workplace-Plattform ermöglicht effizientes, digitales Arbeiten durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessen.
Was 2005 als Software für den Fernzugriff auf Computer begann, um Dienstreisen zu vermeiden und Produktivität zu steigern, entwickelte sich schnell zum branchenweiten Inbegriff von Fernwartung und IT-Support; und wird von hunderten Millionen Menschen weltweit zur Unterstützung bei IT-Problemen genutzt. Heute vertrauen mehr als 640.000 Kunden weltweit auf TeamViewer – von kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu großen Konzernen – um digitale Arbeitsplätze für Büroangestellte und Industriefachkräfte effizienter zu gestalten.
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TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt weltweit über 1.800 Mitarbeitende. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 671 Millionen Euro. Die TeamViewer SE (TMV) ist an der Frankfurter Börse gelistet und gehört zum MDAX. Mehr Informationen unter www.teamviewer.com.
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